Einige Zeilen aus... (11. bis 17. Mai 2012)
Baden-Württemberg:
Mit dem „Modellprojekt zur Eindämmung des
Landschaftsverbrauches durch Aktivierung des innerörtlichen Potenzials – MELA
PLUS“ will das Agrarministerium die Innenentwicklung der Gemeinden mit 12
Millionen Euro unterstützen. Die sollen für 13 Modellprojekte in 14 Gemeinden
ausgegeben werden. In BW beträgt der Flächenverbrauch 6,6 Hektar am Tag. (11.
Mai)
Berlin:
Die Deutsche Energieagentur schätzt die Straßenbeleuchtung
nach einer Umfrage als veraltet ein. Moderne und energieeffiziente
Straßenbeleuchtung kann jährlich etwa 2,2 TWh einsparen. Das sind bei 14 Cent
je kWh rund 300 Millionen Euro im Jahr. Hindernis sind fehlende
Finanzierungsmöglichkeiten. (11. Mai)
Brandenburg:
Die kleinräumige Bevölkerungsstudie hat
gezeigt, dass nur in Nähe Berlins entlang der Verkehrsachsen durch
Wanderungsgewinne die Bevölkerung bis 2030 um 5 Prozent wächst. Schwerpunkte
liegen in Potsdam und der Flughafengemeinde Schönefeld. Der weitere Raum mit
vier Fünftel der Gemeinden und Ämter verliert an Bevölkerung. Weniger durch
Abwanderung als durch Geburtenrückgang. In Meyenburg und Guben wird bis 2030
die Bevölkerung bis zu 30 % zurückgehen. (11. Mai)
Brandenburg:
Am Freitag werden schwedische Auerhühner in der
Niederlausitzer Heidelandschaft freigesetzt. Auerhühner waren bis in die 1990er
Jahre eine heimische Tierart. Umweltministerin Anita Tack: „Das Vorhaben einer
Rückkehr des imposanten Charaktervogels der großen Niederlausitzer Wälder steht
beispielhaft für unsere Anstrengungen, den Verlust an Biodiversität zu
stoppen.“ (11. Mai)
Brandenburg:
Der jetzige Planentwurf Nationalpark Unteres Odertal
legt detailliert dar, welche Auswirkungen die Einrichtung von Wildnisgebieten
für auf Grünland angewiesene Vogelarten hat und wie diese noch effektiver
geschützt werden können. Im Fokus steht das „dynamische Grünlandmanagement“,
bei dem Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand zusammen arbeiten. Das
Brutaufkommen entscheidet über die frühe oder späte Nutzung der
Grünlandflächen. Dazu wird ein flexibles
Grünland-Programm entwickelt. (14. Mai)
Brüssel:
„Mit der neuen Plattform
ThinkForest etablieren wir einen europäischen Dialog über die verschiedenen
Ansprüche an den Wald und erweitern gleichzeitig das Wissen über unsere
Wälder“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner beim Start der
europäischen Diskussionsplattform zur Waldpolitik. Angesiedelt ist die
Plattform beim Europäischen Forstinstitut www.thinkforest.efi.int/portal/
(15. Mai)
Hessen:
Umweltministerin Lucia Puttrich hat zum Verzehr
heimischer Erdbeeren aufgerufen, um die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu
stärken. Kinder sollen selber pflücken, um die Entstehung von Lebensmitteln zu
verstehen. In Hessen gibt es etwa 765 ha Erdbeeren. (14. Mai)
Mecklenburg-Vorpommern:
Am Landesnaturschutztag hat Umweltminister Dr. Till
Backhaus die ehrenamtlichen Helfer geehrt. Sie arbeiten mit den Universitäten
und den Naturschutzbehörden zusammen, monitoren den Bereich der
Biodiversitätsforschung und Publizieren die „Rote Liste“. Sie betreiben auch
die Erhaltungskulturen und Samenbanken für Wildpflanzen. Außerdem führen sie
die junge Generation an die Arbeit im Naturschutz heran. (11. Mai)
Rheinland-Pfalz:
Mit 2.372 Anstellungen aus elf Nationen von drei
Kontinenten bricht der Internationale Wettbewerb „best of riesling“ 2012 alle
Rekorde. „Ich freue mich sehr über diese hervorragende Resonanz. In der
wahrscheinlich größten Riesling-Probe der Welt werden die Besten in fünf
Wettbewerbskategorien ermittelt. Daneben vergibt die Jury diverse
Sonderpreise“, teilte Weinbauministerin Ulrike Höfken zum Auftakt des
Wettbewerbs mit. Die Gewinner werden am 13. Juni veröffentlicht. (11. Mai)
Sachsen:
Seit 2007 wurden für 5.254 Projekte Mittel aus dem
Fonds „Integrierte Ländliche Entwicklung“ 456,9 Millionen Euro bewilligt. Meist
für die Sanierung leerstehender Gebäude (73,5 Mio. €). 73,1 Mio. € gingen in
die Grundversorgung in fast 700 Orten für das Breitbandnetz. Damit wurden auch
Arzt- und Physiotherapiepraxen und lokale Wärmenetze gefördert. Seit 2011
fließen Gelder auch in die energetische Sanierung von Schulen und Kitas. (11.
Mai)
Thüringen:
Die
Initiative „Ein Kind – ein Baum“ hat auf mehr als 100 Schulhöfen für Bäume
gesorgt. Die Kinder lernen damit die Bedeutung der heimischen Baumart, ihre
Wuchsform, die Blattformen und -färbungen kennen. „Die Umweltbildung ist
ein zentraler Baustein, um die kommenden Generationen für das Prinzip der
Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu sensibilisieren“, erklärte Umweltminister
Jürgen Reinholz. Zur Unterstützung hat er der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
einen Lotto-Scheck in Höhe von 5.000 Euro überreicht. (11. Mai)
Thüringen:
„Wir brauchen wirtschaftlich tragfähige,
zukunftsweisende Forstbetriebe in unseren ländlichen Regionen. Die Förderung
der Forstwirtschaft, insbesondere durch Zuschüsse zugunsten privater
Waldbesitzer, ihre Beratung und Betreuung durch die örtlichen Forstämter bleibt
unsere Pflicht“, sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz anlässlich des
20-jährigen Bestehens der Forstbetriebsgemeinschaft Dürrbachgrund. Dort bilden
576 Waldbesitze eine Forstgemeinschaft von 5.000 Hektar. (12. Mai)
Thüringen:
Das
Land hat 24 neue Ortsteile und Gemeinden in das Dorferneuerungsprogramm
aufgenommen und können sich um Fördergelder für die Zeit von 2014 bis 2018
bewerben. Das Agrarministerium rechnet mit einem Investitionsvolumen von 26
Mio. und einem Förderbedarf von 17 Mio. Euro aus. Die Dorfkerne sollen erhalten
bleiben und Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber auch: Agrarminister Jürgen
Reinholz: „Erfolgreiche
Dorferneuerung braucht umfassende Bürgerbeteiligung und bürgerschaftlichem
Handeln“. (14. Mai)
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