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24.05.11 Forschungsideen
für Nawaro gefragt
Die
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) wirbt als Projektträger des
Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
ab sofort verstärkte Projekte zur Züchtung von Rohstoffpflanzen ein.
Insbesondere Stärke-, Zucker-, Öl- und Proteinpflanzen stehen im Fokus. Abe
auch die Züchtung verschiedener Baumarten ist förderfähig, entweder für die
forstliche Nutzung oder für so genannte Kurzumtriebsplantagen zur
Holzproduktion auf dem Acker.
Zuchtziele
Als
Zuchtziele sind unter anderem die Steigerung und Sicherung des
Ertragspotenzials, die Erweiterung des Sortenspektrums und eine Erschließung
neuer Inhaltsstoffe gefragt. Auch eine übergeordnete Züchtungsforschung zum
Beispiel im Bereich der Phänotypisierung kann gefördert werden. Zur
Verbesserung der Ökonomie des Anbaus nachwachsender Rohstoffpflanzen sind die
Nutzung der ganzen Pflanze und die Erschließung weiterer Inhaltsstoffe von
großer Bedeutung. Im Bereich der Holzproduktion – sei es im Forst oder in Form
von Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen – bestehen gute
Möglichkeiten, Erträge und Resistenzen durch klassische Züchtung zu steigern.
Schon mit der Nutzung von geprüftem Vermehrungssaatgut könnte hier eine
erhebliche Steigerung des Flächenertrages erreicht werden.
Lesestoff: Sämtliche
Unterthemen des neuen Förderschwerpunktes „Aktuelle Züchtungsstrategien im
Bereich der nachwachsenden Rohstoffe“ finden Sie unter www.nachwachsenderohstoffe.de/projekte-foerderung/foerderschwerpunkteiepflanzen Die
Züchtung von Energiepflanzen steht bei diesem Förderschwerpunkt nicht im Fokus,
jedoch bei einem eigenen Schwerpunkt im Rahmen
des Energie- und Klimafonds www.nachwachsenderohstoffe.de/projekte-foerderung/energie-und-klimafonds
Nicole Paul (FNR)
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